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Gemeinde Bubenreuth  |  E-Mail: info@bubenreuth.de  |  Online: http://www.bubenreuth.de

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Welle

 

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Extrakt aus den Kernen des Neem-Baumes hilft

 

Die Gemeinde führt, soweit die Witterung es zulässt, im Zeitraum von 8. bis 12. Mai 2017 eine Sprühaktion zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner-Raupen durch. Folgende Grundstücke können betroffen sein:

 

 

Eichenplatz

Spielplatz an der Grundschule Bubenreuth

Spielplatz Richtung Igelsdorf

Friedhof

Wäldchen neben dem Rathaus

Spitze zwischen Birkenallee und Waldstraße, Höhe Katholische Kirche

 

 

Die beauftragte Fachfirma Inex GmbH aus Erlangen besprüht die Bäume mit dem biologischen Präparat „NeemProtect". Der Wirkstoff, der auch für den biologischen Landbau zugelassen ist, dringt in die Blätter ein und wird von den Raupen während des Fressens aufgenommen. Nach circa sieben Tagen sterben die Raupen ab.

Säugetiere und insbesondere Menschen werden durch das Mittel nicht gefährdet, auch für Honigbienen ist es ungefährlich.

 

Der Eichenprozessionsspinner

 

In den letzten Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner stellenweise stark vermehrt. Zur Eiablage bevorzugt werden lichte Eichenwälder oder Einzelbäume an Waldrändern, Grün- oder Freizeitanlagen etc.

 

Aus den Eiern schlüpfen Ende April/Anfang Mai Raupen, die in Familienverbänden leben und Gespinstnester von bis zu einem Meter auf Blättern und Zweigen spinnen. Bei der Nahrungssuche bilden sie mit bis zu 30 Tieren nebeneinander bandförmige Prozessionen von bis zu 10 m Länge.

 

Ab dem dritten Raupenstadium werden die lediglich 0,1 mm kurzen Brennhaare ausgebildet. Sie brechen leicht ab, sind mit Widerhaken versehen und enthalten das lösliche Eiweiß „Thaumetopoein", ein Nesselgift. Durch Hautkontakt oder beim Einatmen können die Brennhaare Beschwerden wie Hautausschläge, starken Juckreiz oder Brennen auf der Haut sowie Reizungen der Mund- und Nasenschleimhäute und der Atemwege auslösen.

 

Als Vorsichtsmaßnahmen empfiehlt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, die Raupen und Gespinste nicht zu berühren bzw. bei Kontakt Kleidung wechseln, duschen und Haare waschen. Bei Auftreten starker allergischer Symptome sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

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