Extrakt aus den Kernen des Neem-Baumes hilft bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Im Gemeindegebiet von Bubenreuth ist am Freitag, 13. Mai, eine Fachfirma unterwegs, um die Raupen des Eichenprozessionsspinners vorbeugend zu bekämpfen. In dem frühen Stadium haben die Raupen noch nicht ihre giftigen Haare entwickelt, die für den Menschen gefährlich werden können. Die feinen Brennhaare, die in der Luft schweben, können bei Kontakt starken Juckreiz, Hautausschläge und schwere Allergien auslösen, bis hin zum allergischen Schock.

 

Als Vorsichtsmaßnahmen empfiehlt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, die Raupen und Gespinste nicht zu berühren bzw. bei Kontakt die Kleidung zu wechseln, zu duschen und die Haare zu waschen. Bei Auftreten starker allergischer Symptome sollte ein Arzt oder Hautarzt aufgesucht werden.

 

Voraussichtlich am Freitag, 13. Mai, wird die Fachfirma die befallenen Bäume mit dem biologischen Präparat „NeemProtect“ besprühen. Die Arbeiten sind stark witterungsabhängig und müssen bei schlechtem Wetter eventuell um ein paar Tage verschoben werden.

 

Das verwendete Biozid ist für Menschen und andere Tierarten ungefährlich, es wirkt nur bei sogenannten freifressenden Schmetterlingsraupen. Der Wirkstoff, der auch für den biologischen Landbau zugelassen ist, dringt in die Blätter ein und wird von den Raupen während des Fressens aufgenommen. Nach circa sieben Tagen sterben die Raupen ab.

 

Die vorbeugenden Maßnahmen werden voraussichtlich auf folgenden Grundstücken durchgeführt:

 

  • Eichenplatz
  • Spielplatz an der Grundschule Bubenreuth
  • Spielplatz Richtung Igelsdorf
  • Friedhof
  • Wäldchen neben dem Rathaus
  • Spitze zwischen Birkenallee und Waldstraße – auf Höhe der Katholischen Kirche

 

Der Bauhof wird den jeweiligen Bereich während der Sprühaktion absperren.

Wir bitten die Bevölkerung, in dieser Zeit die Fenster geschlossen zu halten.

 

Die Anrainer werden von uns persönlich informiert.

 

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